| 13./14. Jh | Mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmende Gründung des Ortes durch nachweisliche Gründungen der Nachbarorte Zschorlau 1213, Bockau 1257 und Burkhardtsgrün 1395 | |
| um 1500 | mögliche* Entstehung des Freigutes**
*Kann nur angenommen werden, es gibt keine Hinweise auf das Entstehungsjahr. Das Gut könnte ebenso viele Jahre (oder Jahrzehnte) älter sein. **Erstes urkundl. erwähntes Gebäude |
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| 1524* | Georg Wilhelm von Tettau verleiht seine Rechte auf den "albern Haw" an Caspar Schürer und Wolf Thiel
*älteste urkundliche Nachricht von Albernau |
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| 1524-1533 | Aus dem Einzelgut wird ein Dorf* *wird als ein "neu Dorf von zwölf Mann" bezeichnet |
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| 18.06.1556 bis 1559 |
Bau des Floßgrabens an der Mulde | |
| 1555 | Nach den Pestjahren (vermtl. 1543-1555) wurde das Gut von Hans von Klintzschkau wieder neu aufgebaut. | |
| 1558 | Eröffnung des Rechenhauses als Gaststätte | |
| 1574 | Das Freigut geht in die Hände des Kurfürsten August von Sachsen über | |
| 1618 - 1648 | Das Dorf erlebte viele Plünderungen durch die Söldner und Landsknechte unter General Holk und Hans Baner | |
| 1633 | Das Dorf erlebte eine Pestepedemie in der Zeit des 30-jährigen Krieges, an der ca 1/3 der Einwohnern starben. | |
| 1649 | Gründung des Blaufarbenwerkes durch Erasmus Schindler | |
| 1735 | Es wurden in dieser Zeit etwa 40 Häuser und kleine Güter gebaut Am Tiefenbach entstand eine Mahlmühle. |
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| 1759 | Erster nachweislicher Schulunterricht in Albernau | |
| 1771 - 1772 | 35 Menschen starben in Albernau an einer Seuche | |
| 1791 | Albernau zählt 30 Häuser | |
| 1830 | Albernau zählt 700 Einwohner und 66 Häuser | |
| 1831 | Einrichtung der "Felicienschule" als eigene Schule | |
| 1856 | Großbrand in der Handkämmerei, danach nicht mehr aufgebaut | |
| 1878 | Gründung der Albernauer Feuerwehr | |
| 1883 | Bau der neuen Schule | |
| 1888 | Gründung der Albernauer Methodistengemeinde | |
| 1897 | Weihe der St. Johanniskirche und Einrichtung eines eigenen Friedhofes | |
| 1903 | Verkauf des Freigutes an Schindlerswerk | |
| 1904 | Gründung der Landeskirchlichen Gemeinschaft | |
| 1906 | Gründung des Ezgebirgsvereins in der Gaststätte "Zum Schwarzen Roß" | |
| 1908 | Bau der Wasserleitung für den gesamten Ort | |
| 1923 | Erste Turnhalle im Freigut Albernau | |
| 1924 | Bau des Sportplatzes auf der ehemaligen Schmiedwiese Weihe des Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges |
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| 1932 | Gründung des Schrebervereins, der spätere Kleingartenverein "Vugelhaard" Gründung der Neuapostolischen Kirche |
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| 1947 | Abriss des Freigutes auf Befehl der Sowjetischen Militär Kommandantur | |
| 1930 | Gründung der Elim-Gemeinde | |
| 1948 | überführung des Blaufarbenwerkes in die Industrievereinigung Volkseigener Betriebe "Lacke und Farben" Leipzig | |
| 1950 | Uranschürfungen in Albernau durch die Wismut (wegen Erfolglosigkeit Mitte der 50-er Jahre eingestellt)
Albernau zählt 1850 Einwohner (Höchststand) |
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| 1954 | Hochwasser zerstört das Wehr am Rechenhaus an der Mulde | 1955 | Eröffnung der Gemeindeschwesternstation |
| 1958 | Schul- und Heimatfest | |
| 1965 | Albernau ist tagelang eingeschneit, schneereichster Winter | |
| 1973 | Eröffnung des aus dem Umbau des Stollteiches entstandenen Freibades | |
| 1997 | Eingemeindung von Albernau nach Zschorlau am 15. Dezember | |
| 2004 | Weihe des um die Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges erweiterten Denkmals | |
| 2007 | 7. Kanzelfest durch den Erzgebirgszweigverein Albernau |
Der Tabellarische "Geschichtsverlauf" erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Geschichtsdaten stammen vorzugsweise aus der Festschrift zum Schul- u. Heimatfest 1958 und aus der neuen Chronik anläßlich des Dorf- u. Heimatfestes 2008.
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Reini57